| Magic Sword |
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| Geschrieben von: part one |
| Dienstag, den 02. Februar 2010 um 00:00 Uhr |
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Euer Protagonist erhält im Verlauf des „Abenteuers“ unterschiedliche Schwerter, deren Unterschied in der Effektivität jedoch eher zweifelhaft ist. Die Steuerung besteht aus dem Schwerthieb, Springen und einer Smartbomb, die euch Energie kostet. Bei jedem Treppenstieg kriegt ihr die bescheidenen Gedanken des Protagonisten zu lesen, beispielsweise: „If we capture it, we can destroy it with the sword“. Dieser rhetorische Durchfall ist nicht gerade zuträglich für eure sich von Minute zu Minute dezimierende Spielmotivation. Trolle und Drachen sind hier nicht eurer grösster Gegner: Sich immer wiederholende, farblose Stages kämpfen um die Krone des Totschlagens eures Durchhaltewillens. Ich war gezwungen, während meiner Zwangsspielphase zur Erstellung dieses Reviews mehrere Pausen einzulegen, um wieder neue Kraft und Willen zu tanken und musste schlussendlich doch die Waffen strecken, bevor ich ganz oben am Turm ankam. Wenn ich es nicht nachgelesen hätte, hätte ich wohl nie rausgefunden, wie viele Stockwerke die Burg hat. Das Spiel erledigt den Job des Gemüt-Zermürbens so bravourös, dass ich zwischen dem 30. und 40. Stock das Modul in eine Ecke pfefferte. Das Spiel ist so witzlos und trist, dass es euch innerhalb weniger Minuten die beste Laune zerschmettern kann. Grafisch hält es sich eng an seinen spielerischen Gehalt: gnadenloser Mangel an visuellen Attraktionen bestimmen den Grundtenor des Spiels. Die winzigen Sprites verfügen selten über mehr als 2 Animationsphasen. Die biederen Backgrounds werden gekrönt durch eine miserable Tiefendarstellung. Es wird in vereinzelten Levels auf 2 (!) bescheidenen Parallaxebenen gescrollt – das ist dann aber auch das höchste der Gefühle. Meistens ziehen die Hintergründe in bester NES-Manier an euch vorbei. Ausserdem ist Magic Sword ein Innovator: Wer dachte, Bullett-Time-Effekte feierten erst bei Max Payne Premiere, irrt sich: sobald sich mehr als 4 Sprites auf dem Screen tummeln, verabschiedet sich die Spielgeschwindigkeit und es ruckelt sich nur noch Frame für Frame weiter. Der Sound ist an dem Debakel noch das Beste. Anfangs zumindest. Denn spätestens wenn man merkt, dass auch der sich dem Prinzip der Wiederholung unterordnet, wird auch hiermit das Gemüt sichtlich belastet. Den Soundeffekten mehr als diese Zeile zu widmen wäre reines Gönnertum. Zu Magic Sword könnt Ihr in unserem Forum mitdiskutieren! |
| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 02. Dezember 2010 um 04:10 Uhr |









