| Family Dog |
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| Geschrieben von: past*perfect |
| Sonntag, den 21. März 2010 um 15:06 Uhr |
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Habt ihr den Raum durchquert, lässt auch Herrchen nicht mehr lange auf sich warten und jagt euch frech grinsend mit einer Spielzeugpistole, in einem späteren Level dann sogar mit dem Staubsauger, durch einen Gang. Also rennt ihr einfach mal drauf los, springt immer wieder über irgendwelche Hindernisse wie einen Gummiball oder ähnlichen Plunder und amüsiert euch dabei köstlich über die bescheuerten Animationen, wenn der Hund mal wieder vom Staubsauger erwischt wurde. Danach möchte euer Herrchen dann ganz scheinheilig mit euch spielen und wirft euch ein paar Mal einen Ball zu, dem ihr hinterher hetzen dürft, falls er nicht in die Hände der unförmigen kleinen Schwester geraten soll - was jedoch ebenfalls ein zu witziger Anblick ist, um sich da sonderlich viel Mühe zu geben.
Kurz darauf findet ihr euch schließlich in einem finsteren Gebäude wieder und versucht, aus ihm zu entkommen. Dieser Level ist dann auch ein wenig anspruchsvoller, weitläufiger und besser durchdacht als die vorhergehenden (was jedoch nichts heißen muss, denn crap ist es immer noch). Über eine Kleinigkeit kann man sich auch amüsieren: Und zwar das Bekämpfen von anderen Hunden, was bedeutet, dass ihr euch feierlich gegenübertretet, der andere Hund euch anbellt und ihr euch rasch duckt, um seiner Schallwelle auszuweichen; ihr euch anschließend selbst erhebt und dem feindlichen Köter eure Schallwelle direkt ins Gesicht jault! Und so besiegt ein kleiner Mischling schon mal 10 oder mehr große, gefährliche Kampfhunde!
Insgesamt hat das Game jedenfalls einen ziemlich geringen Umfang - man spielt es ohne Probleme an einem Tag durch. Von der Grafik her ist es auch sehr simpel gehalten: Die einzelnen Levels weisen extrem wenige Details auf und die Hintergründe wiederholen sich ständig, was dann unter anderem auch dazu führt, dass im Wohnzimmer so ungefähr 3 Sofas, 10 Sessel und 4 Fernseher nebeneinander stehen, in der Küche unzählige Herde und Toaster - im Wald hat man sich dann gar keine Mühe mehr gegeben, sondern lässt den Hund gleich nur von Ast zu Ast springen, wobei die Äste und Bäume hier alle gleich aussehen. Einen gewissen Wiedererkennungswert zur Serie hat das Spiel zwar, doch insgesamt ist die Umsetzung einfach nur sehr lieblos und eintönig geraten. Zu all dem kommt auch noch eine kleine Macke in der Steuerung: Auch wenn Family Dog in dieser Hinsicht schon noch absolut spielbar ist, nervt es manchmal, dass es mit dem Springen nicht so auf Anhieb klappt - man muss entweder zuerst gerade nach oben hüpfen und dann erst nach links bzw rechts lenken oder schon etwas mehr Anlauf haben. Zu Family Dog könnt ihr auch im Forum mitdiskutieren! |
| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 02. Dezember 2010 um 04:33 Uhr |






